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Forscher des VISUS gewinnen IEEE SciVis Contest 2016

10.10.16

Visualisierung von viskosen Fingern

Partikelbasierte Überblicksvisualisierungen der Wettbewerbsdaten. Links: Durchschnitt durch den Datensatz, Einfärbung der Partikel nach Bewegungsrichtung; Mitte: Filterung der Partikel nach Salzkonzentration: es zeigen sich erste fingerartige Strukturen; rechts: Extrahierte Fingerstrukturen innerhalb der Daten.

Gewinner des Scientific Visualization Contest der IEEE VIS 2016 – der bekanntesten und renommiertesten internationalen Konferenz für Visualisierung – ist ein Team, an dem auch Wissenschafter des Visualisierungsinstituts (VISUS) beteiligt sind. Die Preisverleihung findet statt im Rahmen der Konferenz in Baltimore (MD, USA) Ende Oktober 2016.

Der SciVis Contest stellt jedes Jahr die Aufgabe, geeignete Visualisierungen für einen bestimmten vorher festgelegten Datensatz zu entwickeln und damit diese Daten visuell zu analysieren. 2016 galt es, die Entwicklung von sogenannten viskosen Fingern in einer Salzlösung zu visualisieren. Die Einreichung des Gewinnerteams 2016 überzeugte als umfassendster Beitrag. Besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit, zusätzliche Berechnungsergebnisse in die partikelbasierten Ausgangsdaten zu integrieren, sowie die unter den Einreichungen einzigartige Einbeziehung der Vortizität.

Zum Gesamtteam gehören Mitarbeiter der Professur für Computergraphik und Visualisierung der TU Dresden (Dr. Sebastian Grottel, Joachim Staib und Prof. Stefan Gumhold), des Visualisierungsinstituts der Universität Stuttgart (Patrick Gralka, Dr. Guido Reina, Karsten Schatz, Dr. Michael Krone und Prof. Thomas Ertl - alle im Rahmen des Sonderforschungsbereichs SFB 716 - sowie Grzegorz K. Karch) und des Instituts für Chemische Verfahrenstechnik (Manuel Hirschler im Rahmen des SFB 716).

 

Die Ergebnisse des SciVis Contest 2016-Gewinnerteams im Video:

 

 

Die beteiligten Institutionen:

TU Dresden, Professur für Computergraphik und Visualisierung

Universität Stuttgart, Visualisierungsinstitut

Universität Stuttgart, Institut für Chemische Verfahrenstechnik 

Sonderforschungsbereich SFB 716