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Der SFB 716 geht in die dritte Runde

21.11.14

DFG bewilligt Förderung für weitere vier Jahre Forschung

Forscher analysieren die Visualisierung einer Simulation zur DNA-Sequenzierung – einem möglichen neuen Verfahren zur Entzifferung des menschlichen Erbgutes.

Mit Spannung erwarteten die Mitglieder des SFB 716 am gestrigen Donnerstag, den 20. November, die Nachricht der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aus Bonn. Diese übermittelte die finale Entscheidung über die weitere Förderung unserer Forschung. Und sie fiel positiv aus!

Damit wird die DFG den SFB 716 ab Januar 2015 mit rund sechs Millionen Euro für weitere vier Jahre unterstützen. Seit 2007 arbeiten 20 Forscherteams an neuen leistungsfähigen Methoden, um mit Teilchensimulationen größere, längere und komplexere Prozesse auf den sich stetig weiterentwickelnden Computertechnologien zu berechnen.

In den nächsten Jahren sollen die nun vorhandenen Simulationsmethoden weiterentwickelt und die damit verbundenen Möglichkeiten virtueller Untersuchungen ausgeweitet werden. Mehr Teilchen, längere Zeiträume und vor allem komplexere Systeme stehen im Fokus der dritten Förderphase. Unter den insgesamt 19 Teilprojekten befinden sich sechs neue Teams. Diese werden sich unter anderem mit fehlerbehafteten DNA-Strukturen beschäftigen, den optischen Nachweis kleinster Stoffe im Körper untersuchen und die Selbstorganisation von Molekülen zur Erzeugung funktionaler Nanomaterialien erforschen. Darüber hinaus werden die Kompetenzen im Bereich der Informatik verstärkt, um die Effizienz der Algorithmen und die optimale Ausnutzung paralleler Rechentechnologien weiter voranzutreiben und die Basis für den Fortschritt in diesen Bereich zu untermauern.

 

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